Sparplan für Griechenland

Anfang 2010 wurde bekannt, dass Griechenland eine extrem hohe Staatsverschuldung hat und deutlich über den eigentlich einzuhaltenden Konvergenzkriterien der Europäischen Union liegt. Teilweise war sogar schon von einem Staatsbankrott die Rede. Inzwischen wurden zahlreiche Maßnahmen beschlossen, um Griechenland zu „stützen“ und die Verschuldung nach und nach abzubauen bzw. drastisch zu reduzieren. Als erste wichtige Maßnahme haben die strengen Kontrollen und Nachforschungen der EU-Finanzexperten begonnen, was die exakte Finanzlage des griechischen Staates betrifft. Hauptkern der Analysen ist es zu überprüfen, ob die seitens des griechischen Staates angekündigten Sparmaßnahmen in ausreichendem Maße dazu geeignet sein werden, das derzeit vorhandene Defizit von 13 Prozent in gut zwei Jahren auf unter drei Prozent zu drücken. Erwartet werden die Ergebnisse dieser Analysen für März 2010.

Griechenland fordert zwar keine Übernahme von Teilen der Staatsschulden des Landes seitens der EU, aber man erhofft sich dennoch politische Hilfe dabei, günstige Kredite zu erhalten. Der Hauptkern der Forderung besteht darin, dass die Kreditgeber von Griechenland keine höheren Zinsen aufgrund der schlechten Bonität verlangen, denn diese höheren Zinsen könne der Staat nicht bezahlen. Somit steht indirekt eine Garantie ähnlich einer Bürgschaft seitens der EU im Raum, welche den möglichen Kreditgebern gegeben werden soll. Insgesamt hat Griechenland derzeit Schulden in Höhe von rund 300 Milliarden Euro (!) angesammelt. Daher wurde von der Regierung auch nun ein drastischer und radikaler Sparplan beschlossen, der beispielsweise die Kürzung von Gehältern im öffentlichen Bereich, die Anhebung des Rentenalters, die Erhöhung von Steuern und auch Einsparungen im Rahmen der sozialen Leistungen beinhaltet.

Kritiker werfen den griechischen Politikern kurzsichtiges Handeln vor. Die Quittung dafür sind nun langfristige Probleme für das Land. Ob die Krise durch mehr Gleitsichtbrillen im griechischen Optik Fachhandel hätte verhindert werden können, sei dahingestellt. Zeit genug wäre jedenfalls dafür gewesen. Die ersten Gleitsichtbrillen wurden nämlich schon 1959 in Frankreich entwickelt. Das Prinzip dieser Brillen hat sich bis heute erhalten, nur die Qualität der Gläser wurde immer weiter verbessert. So werden heute zum Beispiel größtenteils Kunststoffgläser verwendet, während früher richtiges Glas war zum Einsatz kam. Bei der Gleitsichtbrille sind zwei oder drei Bereiche anders geschliffen, so dass der Träger im Nahbereich ebenso gut sehen kann, wie im Fernbereich oder auf mittlere Entfernungen hin. Eins ist klar: mehr Gleitsicht in Griechenland würde ganz Europa helfen.