Der Euro

In 16 Staaten der Europäischen Union ist der Euro ist der Euro die offizielle Währung, in 22 Staaten ist er gesetzliches Zahlungsmitteln und Landeswährung. Eingeführt wurde der Euro in zwei Stufen, nämlich zum 1. Januar 1999 als Buchgeld und dann am 1. Januar 2002 auch als Bargeld. Zu diesem Zeitpunkt löste der Euro die Deutsche Mark (DM) in Deutschland als offizielle Währung endgültig ab. Mittlerweile ist der Euro eine so genannte „harte“ Währung und neben dem amerikanischen US-Dollar die wichtigste Handelswährung weltweit. Von Portugal im äußersten Westen Europas bis Österreich gibt es auf dem europäischen Festland nur noch zwei Staaten, die den Euro nicht als Währung haben: De Schweiz und Dänemark.

Seit seiner Einführung hat der Euro einige Höhen und Tiefen überstanden, idie sich m Wechselkurs gegenüber dem amerikanischen Dollar sowohl als auch anderen Weltwährungen wie dem Schweizer Franken oder dem Britischen Pfund bemerkbar gemacht haben. Zu Beginn der Buchgeld-Einführung des Euro im Jahre 1999 betrug der Devisenkurs im Verhältnis zum US-Dollar beispielsweise rund 1,10 Dollar für einen Euro. Danach erlebte der Euro einen Einbruch, sodass man kurz vor der Bargeldeinführung für einen Euro nur noch rund 0,85 US-Dollar bekam. Seitdem ist der Euro jedoch kontinuierlich auf dem Weg „nach oben“ (mit einigen technischen Gegenbewegungen) und notiert derzeit bei rund 1,41 Dollar je Euro (Januar 2010) .

Die Höhen und Tiefen des Euro lassen sich aber nicht nur am Kurs festmachen, sondern auch an der Einstellung der Bürger zur „neuen“ Währung. Trauerten viele Bürger in den ersten Jahren der „guten alten DM“ nach, so ist der Euro mittlerweile nicht nur in Deutschland, sondern auch in allen anderen betreffenden Staaten akzeptiert. Sogar die Wirtschafts- und Finanzkrise im Jahre 2008/2009 hat der Euro ohne nennenswerten Schaden überstanden, was letztendlich auch den sinnvollen Maßnahmen der EZB zu verdanken ist.